Für die schätzungsweise 10 Millionen Menschen in den USA, die mit Vorhofflimmern leben, ist es im Alltag wichtig, die Herzfrequenz im Zielbereich zu halten. Beat Watcher bietet sofortige Schwellenwert-Alarme auf der Apple Watch, damit du in dem Moment Bescheid weißt, in dem deine Herzfrequenz den von deinem Arzt empfohlenen Bereich verlässt.
Beat Watcher überwacht deine Herzfrequenz (Schläge pro Minute) und warnt dich, wenn sie einen Schwellenwert überschreitet. Es erkennt keinen Vorhofflimmern-Rhythmus. Die Apple Watch bietet separate integrierte Funktionen für Hinweise auf Vorhofflimmern im Rhythmus (Mitteilungen bei unregelmäßigem Herzrhythmus, EKG-App). Beat Watcher ergänzt diese Funktionen mit Echtzeit-Alarmen für die Frequenzkontrolle.
Vorhofflimmern (AFib) ist die häufigste klinisch relevante Herzrhythmusstörung. Sie ist durch schnelle, unregelmäßige elektrische Aktivität in den oberen Herzkammern gekennzeichnet. Dadurch entsteht eine unregelmäßige und oft schnelle Herzfrequenz, bei Episoden häufig 120 bis über 160 BPM. Vorhofflimmern betrifft etwa 1 von 22 Erwachsenen in den USA und erhöht das Schlaganfallrisiko ungefähr um das Fünffache.[1]
Für viele Menschen mit Vorhofflimmern ist ein zentraler Ansatz die Frequenzkontrolle: Medikamente wie Betablocker, Kalziumkanalblocker oder Digoxin sollen helfen, die Herzfrequenz in einem Zielbereich zu halten. Zu überwachen, ob dieser Zielbereich eingehalten wird, ist genau der Punkt, an dem Herzfrequenz-Schwellenwert-Alarme nützlich werden.
Dein Arzt legt einen Zielwert für die Herzfrequenz fest, passend zu deinen Symptomen und deiner Situation. Zwei häufige Ansätze:
Für Menschen mit Symptomen wie Herzklopfen, Kurzatmigkeit oder Müdigkeit. Sie erfordert engere Überwachung und manchmal mehrere Medikamente.
Gestützt durch die RACE-II-Studie für Menschen ohne ausgeprägte Symptome. Sie ist leichter zu erreichen, benötigt weniger Medikamente und zeigte im Vergleich zur strengen Kontrolle kein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse.[2]
Das ORBIT-AF-Register mit 2.812 Menschen mit Vorhofflimmern fand heraus, dass sowohl übermäßig hohe als auch übermäßig niedrige Ruheherzfrequenzen mit höherer Sterblichkeit verbunden waren, mit dem niedrigsten Risiko bei etwa 65 BPM. Das spricht dafür, dass sowohl obere als auch untere Schwellenwerte relevant sind.[3]
Nutze die Digital Crown, um deinen Schwellenwert auf den Zielwert einzustellen, den dein Arzt vorgibt (z. B. 110 BPM bei weniger strenger Kontrolle). Beat Watcher warnt dich mit haptischer Vibration und Ton in dem Moment, in dem deine Herzfrequenz ihn überschreitet.
Medikamente zur Frequenzkontrolle können dazu führen, dass die Herzfrequenz zu niedrig wird. Lege einen unteren Schwellenwert fest (z. B. 55 oder 60 BPM), um Bradykardie im Blick zu behalten, die bei Menschen mit Vorhofflimmern mit erhöhter Sterblichkeit verbunden ist.
Der Hintergrundmodus überwacht weiter, auch wenn dein Handgelenk gesenkt ist, du schläfst oder eine andere App nutzt. Vorhofflimmern-Episoden können jederzeit auftreten, und du bekommst sofort mit, wenn deine Frequenz deinen Zielwert überschreitet.
Studien zeigen, dass Geräte am Handgelenk die Herzfrequenz bei Vorhofflimmern unterschätzen können, besonders bei höheren Frequenzen.[4] Beat Watcher unterstützt Bluetooth-Brustgurte wie den Polar H10 für genauere Messwerte, wenn präzise Frequenzkontrolle wichtig ist.
Die Apple Watch hat integrierte Funktionen rund um Vorhofflimmern, und Beat Watcher ergänzt sie:
Eine Studie von 2024 in Nature Medicine fand heraus, dass Daten von Consumer-Wearables den Funktionsstatus von Menschen mit Vorhofflimmern vergleichbar gut wie traditionelle klinische Messgrößen vorhersagten, was ihren Einsatz als Werkzeuge zur Überwachung unterstützt.[5]
Nein. Beat Watcher überwacht die Herzfrequenz (Schläge pro Minute), nicht den Herzrhythmus. Es kann nicht erkennen, ob dein Herz gerade im Vorhofflimmern oder im normalen Sinusrhythmus ist. Die Apple Watch hat separate integrierte Funktionen für Hinweise auf unregelmäßigen Herzrhythmus. Beat Watcher ergänzt das, indem es dich warnt, wenn deine Herzfrequenz einen Schwellenwert überschreitet, was für die Überwachung der Frequenzkontrolle nützlich sein kann.
Das hängt von der Frequenzkontrolle ab, die dein Arzt mit dir festgelegt hat. Häufige Ziele sind unter 80 BPM in Ruhe (strenge Kontrolle) oder unter 110 BPM in Ruhe (weniger strenge Kontrolle). Du kannst auch einen unteren Schwellenwert festlegen, um eine Bradykardie durch Medikamente zur Frequenzkontrolle im Blick zu behalten.
Studien zeigen, dass Geräte am Handgelenk die Herzfrequenz bei Vorhofflimmern unterschätzen können, besonders bei höheren Frequenzen (um bis zu 48 BPM bei 120 bis 140 BPM). Für eine genauere Überwachung unterstützt Beat Watcher Bluetooth-Brustgurte wie den Polar H10, die zuverlässigere Messwerte liefern können.
Mitteilungen bei unregelmäßigem Herzrhythmus und die EKG-App der Apple Watch analysieren den Herzrhythmus und können Hinweise auf Vorhofflimmern geben. Beat Watcher überwacht deine Herzfrequenz als Zahl und warnt dich, wenn sie einen von dir festgelegten Schwellenwert über- oder unterschreitet. Die Apple Watch hilft dir einzuschätzen, ob ein Hinweis auf Vorhofflimmern vorliegt; Beat Watcher sagt dir, wann deine Herzfrequenz zu hoch oder zu niedrig ist, was für die laufende Frequenzkontrolle wichtig sein kann.
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